5 wichtige Fakten zum Wasserstoffauto

So funktionieren Wasserstoffautos

Wasserstoffautos sind im weitesten Sinn Elektroautos. Allerdings wird der Strom für den Antrieb nicht in Akkus gespeichert, sondern von einer mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzelle im Fahrzeug selbst erzeugt.

So wird Wasserstoff gewonnen

Wasserstoff ist kein natürlich vorkommender Energieträger. Er wird elektrolytisch aus Wasser hergestellt. Wird für die Elektrolyse nachhaltig produzierter Strom, etwa aus Wind-, Solar- oder Wasserkraft eingesetzt, ist Wasserstoff völlig CO 2 -neutral und daher besonders umweltfreundlich.

So wird Wasserstoff gelagert und transportiert

Wasserstoff ist ein sehr leichtes Gas, das unter hohem Druck gespeichert wird. In den Transport-LKW mit 200 bar, in den Hochdrucktanks der Tankstellen mit 950 bar, wozu spezielle Kompressoren eingesetzt werden.

So werden Wasserstofffahrzeuge betankt

Wasserstoffautos werden mit einem Druck von 700 bar (bei -40°C), Wasserstoff-LKW und -Cars mit 350 bar betankt. Das Betanken erfolgt durch Überströmen aus dem Hochdrucktank der Tankstellen – schnell, einfach und dank spezieller Tankstutzen absolut sicher. Der Tankvorgang dauert nur wenige Minuten und ist mit dem Betanken eines Fahrzeuges mit Benzin, Diesel oder Erdgas vergleichbar.

Das sind die Vor- und Nachteile von Wasserstoffautos

Neben emissionsfreiem Fahren bieten Wasserstoffautos den Vorteil, dass die Brennstoffzelle in der Herstellung deutlich umweltfreundlicher ist als Akkus. Das Betanken dauert wie bei herkömmlich betriebenen Autos lediglich drei bis fünf Minuten. Zudem ist die Reichweite von Wasserstoffautos deutlich höher als bei mit Akkus ausgerüsteten E-Autos. Mehr als 500 Kilometer Reichweite sind Standard. Grösster Nachteil des Wasserstoffautos ist das (derzeit noch) sehr dünne Tankstellennetz.